ich hab immer gesagt ich bringe mich nicht um bevor meine cousine aus ihrem auslandsjahr wieder da ist, damit sie das genießen kann und nicht herkommen muss wegen meiner beerdigung bzw da trauert und damit ich sie noch einmal in die arme nehmen kann, zum abschied. heute ist sie wieder gekommen. die gedanken sind stärker denn je. ich mein wozu auch? den sinn des lebens habe ich schon lange aus den augen verloren. achja und immer fetter werde ich auch immer, nur mal so am rande. '' gut siehst du aus, nicht mehr so mega abgemagert'' danke, ich weiß selber das ich ordentlich zu gelegt hab -.-
selbstmordgedanken, durck und tränen, gute nacht !
Freitag, 15. Juni 2012
Mittwoch, 6. Juni 2012
gestern noch über drei monaten alles hingeschmissen, die vorsätze, den wunsch es los zu sein. es ging nicht mehr, der druck war nicht mehr auszuhalten und ehe ich drüber nachdenken konnte hatte ich die klinge schon in der hand und der erste schnitt war gemacht, ich fühlte mich so erleichtert, als wenn der ganze scheiß durch den schnitt aus meinem körper fliegen würde, mich los lassen würde, viele mehr folgten und ein lächeln machte sich auf meinem gesicht breit. mir gehts schlecht, ich esse nicht und wenn kotze ich es wieder aus, mein körper hat eine lust mehr, zu wenig schlaf zu viel stress. leben, nein richtig leben tue ich schon lange nicht mehr. ich bin froh wenn der tag zu ende ist und habe angst vor dem nächsten, hoffe das ich einschlafe und nicht wieder aufwache, das ich das ganze nicht jeden tag wieder durchmachen muss, ich will das alles nicht mehr, doch zum sterben bin ich zu feige, einfach tot sein, das ist das was ich mir wünsche. wie oft habe ich schon in gedanken abschiedsbriefe geschrieben, überlegt was ich euch gerne sagen würde und es doch nie könnte? viel zu oft. ich weiß nicht wie das weiter gehen soll, ich weiß es nicht, doch ich habe angst vor jedem neuen tag der kommt.
Dienstag, 5. Juni 2012
mir ist schlecht, alles dreht sich, die tränen fließen und plötzlich merke ich wie ich einfach nur falle, falle in eine endlose leere. niemand fängt mich auf, immer wieder denke ich gleich werde ich mit voller wucht auf den boden fallen und freue mich schon fast, denn ich meine sowas überlebt man doch nicht, oder? es ist schrecklich zu merken das man alleine ist und niemand einen auffängt, doch auf der anderen seite fühle ich mich gerade so unglaublich frei und vor allem leicht. plötzlich sehe ich die gesichter verschiedenster menschen in meinem leben. die meiner eltern, die noch versuchen mich irgendwie zu retten, doch sie scheitern, sie haben nicht die kraft. der rest meiner familie und meine freunde, doch sie verstehen nicht was los ist, wissen nicht was mit mir los ist, was falsch läuft. dann aufeinmal seh ich ihn. er weiß nicht was er tun soll, ich sehs in seinen augen. dann spüre ich wie er nach mir greift, mich festhalten und retten will, doch ich reiße mich von ihm los, schreie ihn an das er mich los lassen soll, sowohl jetzt als auch emotional, das er ohne mich glücklich werden soll und kämpfen soll, egal was passiert. das er sich eine sorgen mehr um mich machen muss, das ich da wo ich nun hinkomme besser aufgehoben bin, das es mir dort besser geht und ich ihn beschütze. ich liebe dich, ist das letzte was ich ihm sagen kann, bevor ich endgültig aufschlage. ich sehe ein weißes licht und fühle mich vollkommen, fühle mich seid langem mal wieder richtig gut, ja jetzt wo alles zu ende ist, ich bin glücklich.
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